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Ein Gruß zum neuen Jahr

  • Autorenbild: JH
    JH
  • vor 2 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit
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Herzlich willkommen in 2026, du lieber Mensch!

 

Ich hoffe, du hattest Tage, die dir gutgetan haben. Tage, in denen das Jahr ausklingen durfte. Tage mit Nähe, mit Ruhe oder einfach mit etwas mehr Abstand vom Gewohnten. Und ich hoffe, du bist im neuen Jahr so angekommen wie es dir gerade entspricht.

 

Der Januar trägt eine ganz eigene Qualität. In der Natur zieht sich alles zurück. Wachstum geschieht nicht sichtbar, sondern im Verborgenen. Wurzeln sammeln Kraft. Nichts drängt nach außen, und doch ist alles in Vorbereitung.

 

Dieser Rhythmus steht in einem stillen Kontrast zu unserer Außenwelt, die schon wieder Tempo macht, Ziele formuliert und Leistung einfordert.

 

Die Natur kennt diesen Druck nicht. Sie weiß, dass Entwicklung Zeit braucht. Darin liegt eine Einladung für dich.

 

Ein Jahresanfang muss kein Neustart sein. Er muss nichts beweisen und nichts aufholen. Er ist ein Übergang, ein leiser Abschnitt, in dem Ausrichtung wichtiger ist als Aktivität. Klarheit entsteht nicht durch Pläne, sondern durch Innehalten.

 

Die Natur setzt im Januar keine Vorsätze. Sie richtet sich aus. Und das darfst auch du tun.

 

Aus dieser Ausrichtung heraus entstehen Wünsche. Nicht als Forderung, sondern als innere Wahrheit. Wünsche entstehen dort, wo du dir selbst zuhörst. Sie sind keine Ziele und keine To-do-Liste. Sie sind ein feines Spüren dessen, was in dir wachsen möchte.

 

Wünschen heißt, dich innerlich zu öffnen. Es heißt, dir zu erlauben, etwas zu wollen, ohne es sofort festzulegen oder kontrollieren zu müssen. Wünsche sind Samen. Sie brauchen keinen Beweis, sondern Raum. Wenn du ihnen Aufmerksamkeit schenkst, beginnen sie zu wirken. Still, stetig und oft tiefgreifender, als jeder Plan es vermag.

 

Ich lade dich ein, diesen Januar als einen Monat der inneren Ausrichtung zu verstehen. Nicht als Vorbereitung auf Leistung, sondern als Rückverbindung mit dir. Spüre, was dir guttut. Erkenne, was nicht mehr passt. Und erlaube dir, wieder zu wünschen. Ohne Druck, ohne Anspruch, dafür mit Vertrauen in deinen eigenen Rhythmus.

 

Wenn du magst, bin ich auch in diesem Jahr an deiner Seite. Begleitend. Wach. Zugewandt. Damit dein Weg nicht schneller wird, sondern stimmiger. Damit du nicht funktionierst, sondern lebst.

 

In diesem Sinn wünsche ich dir alles Gute für 2026. Möge das Jahr dich nicht drängen, sondern dich Schritt für Schritt einladen.

 

Herzliche Grüße

 

Jeannette




 
 
 
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